Jules Joseph Lefebvre, der für seine Frauenporträts in den Pariser Salons sehr geschätzt wird, ist ein anerkannter französischer Maler des Neoklassizismus.
geboren am 14. März 1836 in Tournan
gestorben am 24. Februar 1912 in Paris
Jules Joseph Lefebvre lässt sich sowohl an der Pariser Ecole de Beaux-Arts als auch bei dem neoklassizistischen Maler Léon Cogniet ausbilden. Sein Gemälde „Tod des Priamus“ ermöglicht ihm nach Rom zu reisen und seinen Stil über das Studium der italienischen Künstler, besonders aber der manieristischen Maler, weiter zu verfeinern. Bereits in den 50er Jahren versucht er sich als Porträtist in Paris niederzulassen, indem er den Pariser Salons immer wieder Gemälde zukommen lässt, welche aber von der Jury anfänglich abgelehnt werden. Erst 1870 kann sich Lefebvre mit der Ausstellung des Gemäldes „Wahrheit“, welches in vorbildlicher Weise sein besonderes Talent aufzeigt, nackte Frauen in einer glatten, akademisch angemessenen Malweise darzustellen, einen Namen machen. Verkleidet hinter der Maske antiker Göttinnen ist es ihm, wie vielen anderen Malerkollegen seiner Zeit möglich, weibliche Aktdarstellungen umzusetzen, ohne sie verrucht oder banal erscheinen zu lassen. |
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